Nachtrag

Dinge, die es nicht in einen Blog geschafft haben und sonstiges Gedanken

 

 

 

0.

Der Blog ist nicht durchgegendert.

 

 


1.

In Oakdale sprachen wir auch über das Auto fahren. Dabei sprach unser Hausami aus, was wir auf der Fahrt selbst feststellten.

US-Amerikaner sind meist nett und freundlich. Steigt er aber in ein Auto und dreht den Zündschlüssel um, gehört ihm ab dieser Millisekunde die Straße. Nuja - ähnliche Erscheinungen gibt es ja auch bei uns... Nur ist die Verlängerung des bekannten männlichen Merkmales nicht ganz sooo lang.

 

 

 

Und was auch interessant und völlig unwichtig ist:

Die Spaltmaße an amerikanischen Autos nehmen nicht nur mit der Größe des Fahrzeuges proprtional zu, sondern starten auch bei einem Grundwert mit hoher Wiedererkennung.  Mich erinnern sie eher an hiesige reparierte Unfallwagen.


 

2.

Elektrischer Strom wird in USA aufgrund der 110 V so behandelt wie bei uns Leitungswasser. Die Steckerchen, Klingeldrähte und Dösschen können maximal mit einer altdeutschen Puppenstubeneinrichtung mithalten. Ich weis nicht, wie oft mir der Ladestecker vom iPad an der Wand rausgefallen ist, aber oft war früh der Akku nicht geladen. Es ist unglaublich, das damit offensichtlich auch Waschmaschinen und Klimaanlagen betrieben werden.


 

3.

Ich war nicht einmal im Mc Doof!

Ein Riesenburger aus einem der Steakhäuser. Der ist nicht nur groß sondern schmeckt auch hervorragend


 

4.

Island ist ein fantastisches, teures und sehr sicheres Reiseland. Nicht nur die Landschaft ist durch ihr raues Erscheinungsbild so beeindruckend, Die Einheimischen sind wie umschrieben kurz angebunden aber dennoch irgendwie entspannt. Die Kriminalitätsrate tangiert irgendwo gegen Null. Nirgends sind Obdachlose anzutreffen, oder sonstige Leute, die soweit gerutscht sind, um betteln zu müssen. Ich habe einzelne Frauen trampen und Autos mit offener Tür und den Wertsache im Innern stehen sehen. Der Fahrer war mal fix einkaufen. Weit und breit habe ich keine Polizei gesehen, wozu auch. Lediglich auf die Geschwindigkeit sollte man wohl achten. Mein Sicherheitsgefühl war sehr hoch und half den Erholungseffekt anzuheben. Da kann z.B. San Francisco noch so schön sein, aber es steht im völligen Gegensatz.

 

Diese Tatsache ist bemerkenswert, wurde doch Island 2008 von einer Bankenkrise fürchterlich heimgesucht. Ursache war die Deregulierung der drei großen Banken Islands 7 Jahre zuvor. Um einen kompletten Zusammenbruch zu vermeiden, wurden die inländischen Privatvermögen von den spekulativen ausländischen Belastungen getrennt. Das verhinderte zwar nicht den Sturz der Währung und die Schädigung der Wirtschaft, aber die Landsleute wurden weitestgehend vor einem Desaster geschützt.

Höfdi-Haus Reykjavik: Hier trafen sich 1986 Ronald Reagan und Michail Gorbatschow zu ihrem ersten Gipfel


 

 

5.

 

Wisst ihr wie das ist, wenn man im zugewiesenen Sanitärbereich des Vertrauens an der Armatur steht, und es nicht gelingt wohltemperiertes Wasser zu entnehmen? Es geht nichts über die eindeutig händelbaren "Ideal Standart" Armaturen! Und das schon seit über 100 Jahren.

 


 

6.

 

Der Himmel im Yellow Stone National Park ist gigantisch! Dieses Foto ist ein singleshot und zeigt eindrucksvoll die Milchstrasse. Ich leuchte mit einer Taschenlampe, es ist kein Laserpointer ;-)

 

 

7.

 

Diese Seiten sind nicht über Google indiziert. Das bedeutet, das sie im Gegensatz zur üblichen Gewohnheit nicht per Google gefunden werden kann.


 

 

8.

 

Die meisten Fotos wurden mit den Kameras Fuji XT2 und XE2 aufgenommen. Einige Wenige mit einem Samsung S7 (z.B. das Höfdi-Haus). Die Fotos wurden vor dem Upload teilweise leicht bearbeitet.


 

9.

 

Ich möchte hiermit mich bei den Leuten bedanken, die mir wertvolle Tipps beim Erstellen der Webseite gegeben haben. Olli für die Retorik, Carola für die große Hilfe bezüglich der Schriftform. Clemens für den aufrichtigen Zuspruch ;-) und natürlich über jegliches feedback wie von Speedy.



 

Und jetzt?

Diesen Blog zu schreiben hat stellenweise ein Gefühl erzeugt, Steine in einen See zu werfen. Es macht Spaß die verschiedenen Effekte der Wellen zu erzeugen und damit zu spielen (Worte, Sätze, Episoden), aber irgendwann fragt man sich, wie es auf dem Grund so aussehen mag: Viele Steine wurden schon in diesen See geworfen...


So ist es auch mit Reiseblogs. Es gibt sie wie Sand am Meer im weiten Internet. Eigentlich war mein Reisebericht in erster Linie gedacht, der Flüchtigkeit von Whatsapp etwas entgegen zu setzen. Rückmeldungen sind dann naturgemäß zäher, ich habe aber Einige erhalten und das hat mich echt gefreut! Dieses Echo ist sehr schön.

 

Diese Webseite besitzt keinen Klickzähler

Deswegen tappe ich im Dunkeln, wer sich das alles hier noch antut.

 

Ich möchte Euch ermuntern. Schreibt mir gern über die Kontaktseite - egal ob es gefallen oder nicht gefallen hat und sei es nur ein "Hallo, ich bin Ulf und lese mit". Auch bei offenen Fragen oder sonstigen Themen, wie zum Beispiel Reisetipps etc. pp - Ich antworte gewiss :-) 

 

In diesem Sinne, nun ist Feierabend!

 

Stephan

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Onkelchen (Montag, 11 September 2017 11:53)

    Nachtrag zu deinem Blog:
    Wau, ist der emotionale Ausruf eines Vierbeiners, genannt Hund. und wenn in unmittelbarer Nähe, also draußen im Nachbarins Garten ein "Wau!" ertönt, dann weiß ich, dass unsere Nachbarin anwesend ist. Aber man sieht sie nicht, eher hört Mann und/oder Frau SIE beim telefonieren. Oder ... jedenfalls gibt es hier sehr viele "Wau's!" am Tage, besonders abends, da geht einem schon mal die Herzklappe verlustig. Sorry...
    In deinem Blog empfand ich das "Wau" als sehr emotinal im positiven Sinne. Da spürt man die echte Begeisterung für ein Unternehmen, welches dich/euch auch an die Grenzen des Machbaren/Erlebbarem führte. Also gewissermaßen des kaum Wiederholbaren. So wie der Urknall etwa beschrieben wird.
    Am Wochenende haben Karin (sie erstmalig) und ich an unserem jährlichen Traditionstreffen der "Ehemaligen" (nicht Ehe maligen...) - diesesmal in der schönen Lausitz - teilgenommen. Am Abend, nach der Kahnfahrt im Spreewald, Wetter war durchwachsen, aber fast regenlos, taten sich die Teilnehmer zu einem, der Tradition entsprechenden, Abendkultur zusammen. so hatte ich das Glück, dass neben mir eine sehr klug erscheinende Dame, in Begleitung eines charismatischen Menschen, Platz gefunden hatte. Und sie war "bewaffnet" mit einer riesigen, echte "Einäugigen" mit fast 20 cm ausfahrbarem Objektiv. So kamen wir ins Gespräch (der Charisma-Mensch hatte wenig Einfluß auf die Dame am Tische) und ich erwähnte u.a. auch deine Leidenschaft für die Fotografie und fast alles Himmlische auf diewser Erde. Leider verlor ich sie irgendwann aus dem Auge, denn es erschien ihr doch langsam zu langweilig, sich das ringsherum ertönende Gedöns aus früheren Militarium anhören zu müssen. Hatte ich ja auch noch Karin an meiner Seite, die nur zwei ehemalige Militärs aus dem Kreise kannte und nicht vernachlässigt werden durfte.
    Jedenfalls zeigte sie ja großes Interesse aber es kam, wie es kommen musste: kein weiterer Verkehr und Austausch von Blogadressen. Werde ich aber nachholen, den irgendwann bekommen wir die Bilder der Dame (also vom Ausflug und dem geselligen Abend). Denn eines muss den Menschen vermitteltet werden: Das aufgesetzte englische "WOW" ist überhaupt nicht vergleichbar mit einem echten germanischen "Wau". Leider sind die aus dem Blog entfernt. Macht aber nichts: Die Erinnerung bleibt, sonnenklar...

    In diesem Sinne lass es dir gut gehen und wir sehen uns nicht erst im nächsten Leben wieder.

    Liebe Grüße auch an Carola. Wir hatten das unendliche Vergnügen, an den langen Abenden ohne dich bzw. mit dir im Blog und am Telefon, per WhatsAp unsere "Wau's" auszutauschen.

    Onkelchen

  • #2

    na tej stronie (Dienstag, 31 Oktober 2017 17:27)

    Pogorzelica